Strom effizient speichern

Eigenverbrauch Solarstrom

Stromanbieter kündigen

In Strom umgewandelte Sonnenenergie wurde lange Zeit von Privatbetreibern von Photovoltaikanlagen entweder direkt selbst verbraucht oder – was immer noch weit verbreitet ist – direkt in Netz eingespeist. Die durch PV-Anlagen gewonnene elektrische Energie hat nämlich den Nachteil, dass Strom nicht auf Abfrage produziert werden kann, sondern sobald er produziert ist, direkt verbraucht oder weitergeleitet werden muss. Erst durch die technischen Entwicklungen der Stromspeicher-Industrie wird die Möglichkeit in die private PV-Anlage einen Stromspeicher zu integrieren, häufiger genutzt.

Stromspeicher steigen den Eigenverbrauch des Solarstroms

Ohne Stromspeicher muss der erzeugte Strom direkt weitergeleitet werden. Deswegen profitierten Photovoltaikanlagenbetreiber lange Zeit nur von dem Geld, was sie für ihren erzeugten Solarstrom vom Netzbetreiber erhielten – also von der sogenannten "Einspeisevergütung". Denn der Eigenverbrauch ist ohne Stromspeicher sehr gering: Morgens und Abends, wenn die meisten Personen sich in den Haushalten aufhalten, wird viel Strom benötigt, während die PV-Anlage in dieser Zeit durch geringere Sonneneinstrahlung weniger Strom produziert. Wenn die Sonneneinstrahlung am stärksten wirkt und die Photovoltaikanlage am effizientesten Strom erwirtschaftet, sind hingegen nur wenige Personen im Haus anzutreffen: Viele sind in der Mittagszeit nicht in den eigenen vier Wänden sondern auf der Arbeit, in der Schule oder bei anderen Pflichtterminen außer Haus. Dieser Problematik kann man mithilfe eines Stromspeichers entgegenwirken.

Stromspeicher als Solarstromzwischenspeicher

Durch einen Stromspeicher wird der Zwang zum direkten Verbrauch aufgehoben. So kann die Sonnenenergie der Mittagsstunde teilweise gespeichert und dadurch auch abends genutzt werden. Dies bietet den Besitzern von PV-Anlagen einen großen Vorteil: Der Haushalt wird unabhängiger von Energiekonzernen und senkt die eigene Stromrechnung. Durch diese Kostenersparnis beim Strombezug wird die Photovoltaikanlage dadurch auch wieder profitabler, denn momentan sinken die Gewinne zunehmend. Während im Jahr 2010 die Einspeisevergütung noch bei ca. 30ct. lag, liegt diese im Jahr 2013 bei nur noch 17Ct. pro kWh. Hinzu kommt, dass durch eine Erneuerung des Erneuerbare Energien Gesetzes Betreiber von Photovoltaikanalgen für 10% ihres ins Netz eingespeisten Stroms keine Vergütung mehr erhalten. Diese Novelle sollte dabei sichern, dass PV-Analgen in Zukunft vor allem für den Eigenbedarf genutzt werden.

Förderung von Stromspeichern

Damit trotz geringer Einspeisevergütungen nicht die Zahl von PV-Anlagen zurückgeht, werden seit 2013 die Bauvorhaben von Stromspeichern gefördert. Innerhalb dieser Fördermaßnahme werden Neuanalgen unter bestimmten Umständen finanziell unterstützt. Mehr dazu erfahren Sie hier: Stromspeicher Förderung