Strom effizient speichern

Photovoltaik Rechner

Stromspeicher Rechner

Die individuellen Beweggründe zur Anschaffung einer Photovoltaikanlage sind ebenso unterschiedlich, wie die daraus resultierenden Anforderungen und Kosten einer potentiellen PV-Anlage.

Planungsanforderungen

Grundsätzlich gilt, das Vorhaben einer Installation gut zu planen. Dazu gehört als erster Schritt genaue Angaben über die Installationsfläche zu gewinnen. Eigenheimbesitzer verfügen meist über alle wichtigen Daten des Hausdaches: Nutzbare Fläche, Ausrichtung des Daches, Neigungswinkel etc. Liegen diese Informationen nicht vor, sollte man sich mit einem Architekten in Verbindung setzen oder beim Bauamt anfragen. Neben solchen Grunddaten zur Installationsfläche bedarf es ebenso der Auslotung der individuellen Anforderung an die Photovoltaikanlage. Wünsche und Bedürfnisse variieren und ebenso auch die technischen Möglichkeiten einer PV-Anlage.

Verschiedene Photovoltaikmodule

Je nach Ausstattung der Photovoltaikanlage mit unterschiedlichen Modulen arbeitet diese effizienter, entwickelt dadurch aber auch verschiedene Kosten. Grundsätzlich gibt derzeit drei unterschiedliche Modularten: Mono- und polykristalline Module und Dünnschichtmodule. Erstere Wirkungsgrade variieren in ihrem Wirkungsgrad um ca. 2-4 Prozent (14-16% vs. 12-14%), während der Wirkungsgrad der Dünnschichtmodule noch geringer ausfällt (Ca. 10%). Dafür sind letztere am günstigsten in ihrer Anschaffung.

Laufende Betriebskosten von Photovoltaikanlagen

Neben den Preisen für Solarmodule fallen bereits bei der Anschaffung weitere Kosten an: Verkabelung, Wechselrichter, Installationskosten, Zähler müssen mit einberechnet werden bei der Kostenerstellung. Doch auch im Betrieb der Photovoltaikanlage fallen weitere Kosten an. Besonders die Instandhaltungskosten sollten nicht zu gering ausfallen: Reinigung und Wartung garantieren eine lange Lebensdauer der Anlage. Hinzu kommen Versicherungsprämien, welche es zu berücksichtigen gilt.

Kostenvorteil durch Photovoltaikanlagen

Die Bundesregierung hat durch die Verabschiedung des Erneuerbare Energieng Gesetz (weithin unter seiner Abkürzung EEG bekann) festgesetzt, wie viel Geld ein Betreiber einer PV-Anlage durch das Einspeisen des selbst erzeugten Stroms in das Stromnetz erhält. Diese Einspeisevergütung ist auf eine Zeitspanne von 20 Jahren festgesetzt. Da die Vergütungsrate jedoch zunehmend sinkt, lohnt sich immer mehr der Eigenverbrauch des selbsthergestellten Stroms.

Planungs-Checkliste für eine Photovoltaikanlage

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass folgende Punkte bei der Planung einer Photovolatikinstallation beachtet werden sollten:

  • Exakte Angaben zur Dacheigenschaft
  • Genaue Informationen über Anforderungen an die PV-Anlage
  • Kostenaufschlüsselung für Investition und Betrieb der Anlage
  • Finanzpotential der Anlage – Einspeisung und Förderung

Am einfachsten kann man eine Photovoltaikanlage mit einem Fachmann planen. Als erster Schritt für die Planung einer PV-Anlage empfiehlt sich der kostenlose Photovoltaikrechner, welcher mit wenigen Daten kostenlos bis zu drei unverbindliche Angebote heraussucht.